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Seine Herkunft

Geschichte des Collie

England, Schottland - die Heimat, das Mekka unserer Kurz- und Langhaar- Collies

Unsere Collies kommen aus Schottland, aus einer hügeligen, zum Teil gebirgigen Landschaft, durchmischt mit Hochmooren, aus einer Gegend mit einem eher feuchten, frischen und oft auch sehr rauhen Klima mit durchschnittlichen Tagestemperaturen von 5 Grad. Der Collie ist ein Produkt aus dieser Umgebung - verbunden mit den Anforderungen die man an diese Tiere stellte. Nicht das Äussere, sondern die Verwendung der Hunde war entscheidend. Man kannte den Leithund, den Treibhund, den Spurenhund, den Windhund und den Herdeschutzhund. Der Collie wurde als Hütehund, als unermüdlicher Wächter seiner Herde Tag und Nacht, und dies bei jeder Witterung, bei jeder Jahreszeit eingesetzt. Er war für die damaligen Hirten ein unentbehrlicher Kumpel. Er ist denn auch ein Hund mit grosser Energie, hoher Intelligenz, grosser Ausdauer und Lauffreudigkeit, verbunden mit einer gesunden Dosis Misstrauen, jedoch ohne Aggressivität. Kein Schutzhund, ein Arbeitshund, das Aussehen war dabei weniger wichtig.

Er war ein ständiger, treuer Begleiter der Herde und denen, welche er sich angeschlossen hat, wahrt er eine unverbrüchliche Treue. Er ist kein bedingungsloser Diener, er liebt zwar seine Familie, verliert dabei jedoch nie seine eigene Persönlichkeit.

Der Collie gehört wohl zu den ältesten Hunderassen und kann bis ins 16. Jahr-hundert zurückverfolgt werden. Der Ursprung des Collies als eigentliche Rasse, wird in der Literatur sehr unterschiedlich dargestellt. Ob die Einkreuzungen von Windhunden, Barsoi, Gorden- und Irish-Setter vor dem Jahr 1800 zu den typischen Hütehunden geführt hat, bleibt bis heute ein Rätsel. Auch die Namensgebung kann nicht mit Sicherheit abgeleitet werden. Cal heisst angelsächsisch schwarz. Der Name "Colly", für den Begriff schwarz, eventuell die Originalfarbe der Züchtung, diente wohl als Basis für den späteren Namen "Colleys" bzw. Collie. Der Name kann aber auch mit den schwarzköpfigen Schafen die er zu hüten hatte, in Verbindung gebracht werden. Bereits 1808 wurden beide Schreibweisen "Colley" und "Collie" als korrekt in den Büchern geführt. 1859 fand in England die erste Hundeausstellung statt. 1861 wurde von einem Mr. Siviter ein Collie mit dem Namen "Jeho" ausgestellt. 1871 wurde in Birmingham Old Mec, ein schwarz-brauner Rüde und Old Cockie, ein gelb-weisser Rüde ausgestellt. Old Cockie gilt als Urvater aller Collies. Zusammen mit "Champion Christopher" hatte Old Cockie zur damaligen Zeit die grössten Einflüsse auf die Collie- Rassezucht in England.

 

1873 wurde durch den Prinzen of Wales der Kennel-Club in Grossbritannien gegründet. Am 24. Juni 1881 erstellte der Kennel-Club den ersten Rassestandard für die Rasse Langhaar-Collie. Um die Jahrhundertwende wurde der Collie immer mehr sowohl als Arbeits- als auch als Show-Hund gezüchtet. In der Folge erschien der Collie in den Farbvarietäten zobelfarbig, tricolor und blue-merle immer häufiger auch an den grossen Ausstellungen. Auch die Queen Victoria liess sich von der Arbeit, den Fähigkeiten und dem Aussehen der Collies beeindrucken und hielt fortan selbst auch Collies am Königshof. Ein regelrechter Boom setzte ein. Die Züchter begannen diese Rasse laufend weiter zu entwickeln; man begann diese schönen Hunde zu exportieren, ein Siegeszug um die Welt begann. Unsere schottischen Schäferhunde wurde im ersten Weltkrieg als Sanitäts- und Meldehunde mit grossem Erfolg eingesetzt und genossen einen grossartigen Ruf. Damit begann aber auch ein erbitterter Konkurrenzkampf mit dem deutschen Schäferhund der dann auch vermehrt auf den Kriegsschauplätzen eingesetzt und entsprechend in der Aufzucht ausgebildet wurde und den Collie mit der Zeit als Arbeitshund verdrängte. Die Züchter verlagerten ihre Zuchtziele vermehrt auf das äussere Erscheinungsbild insbesondere im Hinblick auf die immer häufigeren Ausstellungen. Der Collie wurde immer beliebter. Er stellt einen Hund von grosser Schönheit dar, ein stolzer Hund, keine Einzelheit zum Gesamtbild ist unproporzioniert. Es ist ein Zusammenwirken von Kraft, Aktivität und Eleganz, keine Plumpheit, ohne Aggressionen, aber mit einer gewissen Selbstbehauptung und auch Pflichtbewusstsein. Das äussere Erschei-nungsbild hat sich in den letzten Jahren um einiges verändert und es ist kaum vor-stellbar dass der Collie im schottischen Hochland mit seinem heutigen Haarkleid noch Schafe hütet. Leistungsfähigkeit und Nervenstärke sind seit Beginn des Lassie-Booms sicher auf Kosten der Schönheit und Qualität etwas in den Hintergrund getreten.

1874 und 1877 wurde der Kurzhaar-Collie bereits in der "Smooth-Collie-Klasse" geführt. Die Hündin "Sharp" war die ständige Begleiterin der Qeen Viktoria. Auf Anhieb ist das ganze Gebäude sichtbar, also der Collie pur. Sie waren kurzhaarige, dünnhäutige Hunde vom Typ der heutigen Pharaonenhunde und wurden als Treib- Arbeits- und Wachhunde mit guten Stöbereigenschaften gezüchtet und gehalten. 1881 erhielt der Kurzhaar-Collie seinen ersten Rassestandard. In der Regel sieht man heute nur selbstsichere Vertreter mit einem ausgezeichneten Nervenkostüm. Der Kurzhaar-Collie ist heute dank seinen vorzüglichen Eigenschaften, die in einem grossen Teil noch immer bei ihm enthalten sind, ein ausgezeichneter Familienhund.

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