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Der Langhaar Collie (Rough Collie)

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS
Der lang- und der kurzhaarige Collie sind gleich, mit Ausnahme der Haarlänge. Man nimmt an, dass sich die Rasse aus Hunden, die von den Rőmern mit nach Schottland gebracht und mit den einheimischen Hunden verpaart wurden, entwickelt hat. Puristen weisen vielleicht auf feine Unterschiede hin, die sich ergeben haben durch die Auswahl von Zuchtexemplaren von individuellen Zűchtern aber die Tatsache bleibt bestehen, dass sich die beiden Rassen vor nicht allzu langer Zeit aus dem gleichen Ursprung entwickelt haben und in Wahrheit sich sogar gemeinsame Linien teilen, welche man noch heute finden kann.

Der langhaarige Collie ist eine etwas verfeinerte Version des ursprűnglichen arbeitenden Collies der schottischen Schafhirten, von welchen er seit mindestens űber hundert Jahren ausgesucht wurde.

Viele dieser Hunde kőnnen noch immer befriedigende Arbeit leisten, wenn man ihnen die Chance dazu gibt. Die Grundaussage ist, dass trotz all seiner Schőnheit, der Collie ein Arbeitstier ist.

FCI-Standard Collie (Langhaar) No. 156 / 13.10.2010/D

(Collie Rough)

ŰBERSETZUNG: Christina Bailey / Offizielle Originalsprache (EN)

URSPRUNG: Groβbritannien.

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN OFFIZIELLEN STANDARDS: 13.10.2010.

VERWENDUNG: Schäferhund.

KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 1 Hütehunde und Treibhunde
(ausgenommen Schweizer Sennenhunde).
Sektion 1 Schäferhunde. Ohne Arbeitsprüfung.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD
Er erscheint als ein Hund von groβer Schönheit und gelassener Würde. Kein Einzelteil ist unproportioniert zum Gesamtbild.

Der Körperbau ist geprägt von Kraft und Aktivität, er ist frei von Plumpheit und ohne jede Spur von Grobheit.Der Ausdruck ist von gröβter Wichtigkeit. Betrachtet man die hierfür relevanten Merkmale, so wird er geprägt durch die vollkommene Ausgewogenheit und richtige Zusammensetzung von Schädel und Vorgesicht durch Gröβe, Form, Farbe und Lage der Augen und durch korrekt angesetzte und richtig getragene Ohren.

VERHALTEN/CHARAKTER (WESEN)
Freundlich veranlagt, ohne jegliche Spur von Nervosität oder Aggressivität. Ein ausgezeichneter Begleithund, freundlich, glűcklich und aktiv, gut mit Kindern und anderen Hunden.

KOPF
Die Kopf Proportionen sind von gröβter Wichtigkeit; sie műssen im Verhältnis zur Gröβe des Hundes betrachtet werden. Von vorn oder von der Seite gesehen gleicht der Kopf einem gut abgestumpften, sauber geschnittenen Keil mit glatten Aussenlinien. Die Seiten verjűngen sich sanft und allmählich von den Ohren bis zum schwarzen Nasenschwamm. Im Profil betrachtet, verlaufen die obere Linie des Schädels und die des Vorgesichts parallel und gerade; sie sind vom Stop unterbrochen und von gleicher Länge. Der Mittelpunkt zwischen den inneren Augenwinkeln (welches das Zentrum des korrekt plazierten Stops ist) stellt den Mittelpunkt einer ausgewogenen Kopflänge dar. Die Tiefe des Schädels von den Augenbrauen bis zum unteren Teil des Kiefers darf niemals űbermäβig sein (insgesamt nicht tief).

OBERKOPF
Schädel:
Flach.

Stop: Leichter, jedoch wahrnehmbar.

GESICHTSSCHÄDEL
Nasenschwamm:
Immer schwarz.

Fang: Das Ende des glatten, gut abgerundeten Fanges ist stumpf, niemals quadratisch. Nicht spitz.

Kiefer/ Zähne: Kiefer kräftig, Unterkiefer gut geformt. Die Zähne sind von guter Gröβe. Die kräftigen Kiefer bilden ein perfektes, regelmäβiges und vollständiges Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere Zahnreihe greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.

Backen: Backenknochen nicht hervorstehend.

Augen: Sehr wichtiges Merkmal: sie geben dem Hund den lieblichen Ausdruck. Mittelgroβ ( niemals sehr klein), etwas schräg eingesetzt, mandelförmig und von dunkelbrauner Farbe, ausgenommen bei den merlefarbigen Exemplaren, bei denen die Augen häufig ( eines oder beide ganz oder eines oder beide teilweise) blau oder blaugefleckt sind. Der Ausdruck ist voller Intelligenz, mit einem lebhaften und wachsamen Blick beim Lauschen.

Ohren : Klein, weder zu nahe beieinander auf dem Schädel, noch zu weit voneinander angesetzt. In der Ruhe zurückgelegt, jedoch sobald seine Aufmerksamkeit erregt wird, nach vorne gebracht und halb aufrecht getragen, d.h. annähernd zwei Drittel des Ohres stehen aufrecht und das obere Drittel kippt auf natürliche Weise nach vorne bis unter die waagrechte Linie der Kippfalte.

HALS
Muskulös, kraftvoll, von angemessener Länge, gut gewölbt.

KÖRPER: Etwas lang im Vergleich zur Grőβe.

Rücken: Fest.

Lenden: Leicht gewölbt.

Brust: Tief, dabei hinter der Schulter ziemlich breit. Rippen gut gewölbt.

RUTE

Lang, ihr knöcherndes Ende reicht mindestens zu den Sprunggelenken. In der Ruhe wird sie tief mit leicht aufgebogener Spitze getragen. Bei Erregung kann sie höher, jedoch niemals über dem Rücken getragen werden.

GLIEDMASSEN

VORDERHAND

Schultern : Schräg und gut gewinkelt.

Ellenbogen : Weder nach innen noch nach auβen gedreht.

Unterarm: Vorderbeine gerade und muskulős mit mäβig starken, runden Knochen.

Vorderpfoten: Oval; Ballen gut gepolstert. Zehen gewőlbt und dicht zusammenstehend.

HINTERHAND

Oberschenkel: Muskulös.

Knie: Gut gewinkelt.

Unterschenkel: Trocken und sehnig.

Sprunggelenk : Tief angesetzt, kraftvoll.

Hinterpfoten: Oval; Ballen gut gepolstert. Zehen gewőlbt und dicht zusammenstehend. Etwas weniger gewőlbt als die Vorderpfoten.

GANGWERK

Die Bewegung ist ein unverkennbares, charakteristisches Merkmal dieser Rasse. Ein gut gebauter Hund dreht niemals die Ellenbogen aus, dennoch kommen sich die Vorderpfoten in der Bewegung verhältnismäβig nahe. Strickendes, kreuzendes oder rollendes Gangwerk ist höchst unerwünscht. Von hinten betrachtet stehen die Hinterläufe von den Sprunggelenken zum Boden parallel, jedoch nicht zu eng zusammen. Von der Seite gesehen ist die Bewegung flieβend. Hinterläufe kraftvoll mit starkem Schub. Ein entsprechend raumgreifender Schritt ist erwünscht; dieser sollte leicht und mühelos sein. Absolut solides Gangwerk ist unerlässlich.

HAARKLEID

HAAR: Das Haar passt sich den Umrisslinien des Körpers an. Es ist sehr dicht. Das Deckhaar ist glatt und fühlt sich hart an; Unterwolle weich, pelzig und sehr dicht, nahezu die Haut verbergend. Mähne und Halskrause sehr üppig entwickelt. Maske und Gesicht glatt und kurz behaart. Ohren an den Spitzen glatt und kurz, zum Ansatz hin zunehmend mehr behaart.

Vorderläufe gut befedert, Hinterläufe oberhalb der Sprunggelenke üppig behaart, unterhalb des Sprunggelenks jedoch glatthaarig. Rute sehr üppig behaart.

FARBE : Zobel, Zobel und weiβ, dreifarbig und Blue Merle.

  • Zobel: Jede Schattierung von hellem Gold bis      zum satten Mahagoni oder schattiert zobelfarben. Hell stroh- oder      cremefarben ist höchst unerwünscht.
  • Dreifarbig : Vorwiegend schwarz mit      satten, lohfarbenen Abzeichen an Beinen und Kopf. Ein Rostschimmer im      Deckhaar ist höchst unerwünscht.
  • Blue Merle : Vorwiegend klares,      silbriges Blau, mit schwarzen Flecken oder schwarzmarmorierter Zeichnung.      Satte lohfarbene Abzeichen sind erwünscht; ihr Fehlen sollte jedoch nicht      bestraft werden. Groβe schwarze Flecken, Schieferfarbe oder ein      Rostschimmer sowohl im Deckhaar als auch in der Unterwolle sind höchst      unerwüscht.

Alle vorgenannten Farben sollten mehr oder weniger die für den Collie typischen weiβen Abzeichen aufweisen. Folgende Zeichnung ist vorzuziehen: weiβe Halskrause, ganz oder teilweise, weiβe Brust, Läufe und Pfoten, weiβe Rutenspitze. Eine Blesse darf auf dem Vorgesicht oder auf dem Schädel oder an beiden Stellen vorhanden sein.

GRÖSSE UND GEWICHT:

Widerristhöhe: Rüden: 56-61 cm,
Hündinnen: 51-56 cm.

FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist und seine Fähigkeit, die verlangte rassetypische Arbeit zu erbringen.

DISQUALIFIZIERENDE FEHLER:

  • Aggressive oder űbermäβig ängstliche Hunde.
  • Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder      Verhaltensstőrungen aufweisen, műssen disqualifiziert werden.

NB: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, welche sich vollständig im Hodensack befinden.

 

Englische Version (Massgebend für die Bewertung) (Link FCI)

22.11.2012/EN

FCI-Standard N° 156

COLLIE (ROUGH)

ORIGIN: Great Britain.

DATE OF PUBLICATION OF THE OFFICIAL VALID STANDARD: 08.10.2012.

UTILIZATION: Sheepdog.

 

FCI-CLASSIFICATION:               

Group    1          Sheepdogs and Cattle Dogs (except Swiss Cattle Dogs).

Section   1          Sheepdogs. Without working trial.

 

BRIEF HISTORICAL SUMMARY: The rough and the smooth Collie is the same with the exception of coat length. The breed is thought to have evolved from dogs brought originally to Scotland by the Romans which then mated with native types. Purists may point to subtle differences which have appeared as individual breeders selected stock for future breeding, but the fact remains that the two breeds derived very recently from the same stock and, in truth, share lines which can be found in common to this day. The Rough Collie is the somewhat refined version of the original working collie of the Scottish shepherd, from which it has been selected over at least a hundred years. Many of the dogs can still perform satisfactorily at work, offered the chance. The basic message is that for all his beauty, the Collie is a worker.

GENERAL APPEARANCE: Appears as a dog of great beauty, standing with impassive dignity, with no part out of proportion to whole. Physical structure on lines of strength and activity, free from cloddiness and with no trace of coarseness. Expression most important. In considering relative values it is obtained by perfect balance and combination of skull and foreface, size, shape, colour and placement of eyes, correct position and carriage of ears.

BEHAVIOUR / TEMPERAMENT: Friendly disposition with no trace of nervousness or aggressiveness. A great companion dog, friendly, happy and active, good with children and other dogs.

HEAD:Head properties of great importance must be considered in proportion to size of dog. Viewed from front or side, head resembles a well-blunted clean wedge, being smooth in outline. Sides taper gradually and smoothly from ears to end of  black nose. Viewed in profile, top of skull and top of muzzle lie in two parallel straight lines of equal length divided by the stop. A mid-point between inside corner of eyes (which is centre of a correctly placed stop) is centre of balance in length of head. Depth of skull from brow to underpart of jaw never excessive (deep through).

CRANIAL REGION:

Skull: Flat.

Stop: Slight, but perceptible.

FACIAL REGION:

Nose: Always black.

Muzzle: End of smooth, well rounded muzzle blunt, never square. Not pinched.

Jaws / Teeth: Jaws strong, under-jaw clean cut. Teeth of good size. A perfect, regular and complete scissor bite, i.e. upper teeth closely overlapping lower teeth and set square to the jaws.

Cheeks: Cheekbones not prominent.

Eyes: Very important feature giving sweet expression. Medium size (never very small) set somewhat obliquely, of almond-shape and dark brown colour, except in the case of blue merles when eyes are frequently (one or both, or part of one or both) blue or blue-flecked. Expression full of intelligence, with quick, alert look when listening.

Ears: Small, not too close together on top of skull, nor too far apart. In repose carried thrown back, but on alert brought forward and carried semi-erect, that is, with approximately two-thirds of ear standing erect, top third tipping forward naturally, below horizontal.

NECK: Muscular, powerful, of fair length, well arched.

BODY: Slightly long compared with height.

Back: Firm.

Loin: Slight rise.

Chest: Deep; fairly broad behind shoulders; ribs well sprung.

TAIL: Long with bone reaching at least to hock joint. Carried low when quiet but with slight upward swirl at tip. May be carried gaily when excited, but never over  back.

LIMBS

FOREQUARTERS:

Shoulder: Sloping and well angulated.

Elbow: Neither turned in nor out.

Forearm: Forelegs straight and muscular, with moderate amount of round bone.

Forefeet: Oval; soles well padded. Toes arched and close together.

HINDQUARTERS:

Thigh: Muscular.

Stifle (Knee): Well bent.

Lower thigh: Clean and sinewy.

Hock joint: well let down and powerful.

Hind feet: Oval; soles well padded. Toes arched and close together. Slightly less arched than forefeet.

GAIT / MOVEMENT: Distinctly characteristic in this breed. A sound dog is never out at the elbow, yet moves with front feet comparatively close together. Plaiting, crossing or rolling is highly undesirable. Hind legs from hock joint to ground when viewed from rear to be parallel but not too close; when viewed from side, action is smooth. Hind legs powerful with plenty of drive. A reasonably long stride is desirable and should be light and appear effortless. Absolute soundness essential.

COAT:

Hair: Fits outline of body, very dense. Outer coat straight and harsh to touch, undercoat soft, furry and very close almost hiding the skin; mane and frill very abundant, mask and face smooth, ears smooth at tips, but carrying more hair towards base, front legs well feathered, hind legs above hocks profusely feathered, but smooth below hock joint. Hair on tail very profuse.

Colour: Sable, Tricolour and Blue Merle.

Sable: any shade of light gold to rich mahogany or shaded sable. Light straw or cream coloured highly undesirable.

Tricolour: predominantly black with rich tan markings about legs and head. A rusty tinge in top coat highly undesirable.

Blue Merle: predominantly clear, silvery blue, splashed and marbled with black. Rich tan markings preferred, but absence should not be penalised. Large black markings, slate colour, or rusty tinge either of top or undercoat are highly undesirable.

All should carry typical white Collie markings to a greater or lesser degree. Following markings are favourable – white collar, full or part, white shirt, legs and feet, white tail tip. A blaze may be carried on muzzle or skull, or both. All white or predominantly white is highly undesirable.

SIZE:

Height at the withers:  Males: 56 – 61 cms. Females: 51 – 56 cms.

 FAULTS: Any departure from the foregoing points should be considered a fault and the seriousness with which the fault should be regarded should be in exact proportion to its degree and its effect upon the health and welfare of the dog and on its ability to perform its traditional work.

DISQUALIFYING FAULTS:          

  • Aggressive or overly shy.
  • Any dog clearly showing physical or behavioural abnormalities shall be disqualified.

 

N.B.: Male animals should have two apparently normal testicles fully descended into the scrotum.

The latest amendments are in bold characters.

 

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