Schweizerischer Collie Club (SCC)

Collie Club Suisse (CCS)

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Auffahrtstreffen auf dem Tannenboden


Um es grad vorneweg zu nehmen: es war meeegaaatoll, alles hat gestimmt und wer nicht dabei war, hat ganz viel verpasst.

Aus organisatorischen Gründen sind wir schon am Mittwoch vor der Auffahrt angereist. Ein erster grosser Spaziergang, welcher nach dem Einchecken im Haus Steinbock erfolgte, hat gezeigt, dass immer noch sehr viele zum Teil sehr grosse Schneefelder vorhanden waren. Das sollte uns aber von keinem Unternehmen der folgenden Tage abhalten. Am Auffahrtstag war dann die Anreise der übrigen Teilnehmenden auf dem Tannenboden und der Collie war im Dorf all gegenwärtig

 

 

 

 

Nach einer kurzen Stärkung, welche der Collie Club Schweiz verdankenswerterweise übernommen hat, ging es bereits zur ersten Herausforderung für Mensch und Tier. Ein kleiner Übungsparcour wurde aufgestellt. Nicht einfach so, sondern in der schönen Natur unweit der Talstation der Flumserbergbahnen. Der Parcour bestand aus einem asymmetrischen Slalom, einem Treibball, einer Wippe, welche rückwärts absolviert werden musste und noch vielen anderen Kuriositäten, welche auch an einem Military vorkommen könnten.

 

 

 

 

Die Zeit verging wie im Flug und nach der Anstrengung durften die Hunde dann endlich auf den Schneefeldern herumtoben. Das Wetter machte entgegen den Prognosen sehr gut mit und verschonte uns weitgehend mit Regen.

 

 

 


Nach einer Verschnaufpause im Hotelzimmer wurden wir von der Küche des Hotel Tannenboden mit einem Drei-Gang- Menu reichlich verwöhnt. Das Hotel wurde in nur einem Jahr komplett umgebaut und erstrahlt in ganz neuem Kleid. Nur schade, dass wir wegen Corona nicht alle an einem Familientisch Platz nehmen durften. So gab es drei Tische mit jeweils max. 4 Personen. Aber da kann man nichts ändern. Der Hotelbesitzer ist sehr hilfsbereit und hat uns jeden Wunsch von den Augen abgelesen. An dieser Stelle ihm und seinem Team ein ganz herzliches Dankeschön für die tollen Tage. 

 

 

Am Freitagmorgen stand die Bergwanderung zum Seebenalp-See auf dem Programm.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei fast wolkenlosem Wetter und mit einem Lunchpaket im Rucksack, ging es direkt vom Hotel aus los. Einige Hunde waren sehr aufgeregt ...

 

 

 … andere nahmen es eher ruhig.

 

 

 

 

 

 

 

Wie schon erwähnt, war es eine Bergwanderung, welche vor allem den Menschen einiges abverlangte. Die Hunde sahen das anders und vergassen bisweilen, dass auch sie nicht unbeschränkte Reserven haben. Entsprechend ruhig war es dann in der Mittagspause auf der Seebenalp. Aber der Lunch war halt doch sehr interessant ...

 

 

Wir wollten den Wettergott nicht unnütz herausfordern und machten uns zeitig auf den Weg ins Tal. Aber für ein paar Panoramafotos reichte es dann doch noch.

 

 

 

Auch der heutige Abend wurde wieder mit einem leckeren Menu und interessanten Gesprächen abgeschlossen

 

 

Samstagmorgen, wieder ein leckeres und reichhaltiges Frühstück mit allem was das Herz begehrte. Allen Wetterprognosen zum Trotz, scheint auch heute die Sonne und es macht den Anschein, dass wir für unsere Wanderung wiederum Glück haben. Weil die Gondelbahn vom Tannenboden nach Unterterzen noch in der Winterpause war, mussten wir mit dem Auto hinab fahren.

 

Das Schiff, welches uns nach Betlis brachte, war aber schon bereit und die restlichen Passagiere bewunderten unsere Fellnasen.

Einige Collie’s waren das erste Mal auf einem Schiff und fühlten sich eher unwohl ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

... andere benahmen sich schon wie Profis. Und dennoch waren alle froh, endlich am Ufer zu sein.

 

Nun konnte es losgehen, wir hatten eine gute Strecke nach Quinten vor uns und mussten da das Schiff nach Unterterzen wieder erwischen.

 

Unterwegs wurde die Zeit mit einigen Suchübungen aufgelockert.

Alle Hunde durften ein Schnüffelkesseli suchen, in welchem zwei Rädli Cervelat, ein kleines Biberli und einige Puzzleteile versteckt waren. Die Cervelat und das Biberli durfte gegessen werden, hingegen die Puzzleteile benötigten wir nach dem Abendessen, damit auch ein vollständiges Bild entstehen konnte.

 

Der zweite Teil der Wanderung hatte es in sich. Der Abstieg erfolgte oft nur Rückwärts über sehr steiles Gelände. Und die Müdigkeit war allen anzusehen.

 

 

 

 

 

Aber es hat sich gelohnt wir, waren rechtzeitig wieder am Schiffsteg. Noch vor dem Anlegen in Unterterzen, hat das Wetter umgeschlagen. Der See führte Schaumkronen und die Passagiere haben ihre Kragen wieder hochgeschlagen. Aber wir blieben trocken!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein herrliches Essen und ab ins Bett. Denn am nächsten Tag gab es Sonntagsschule.

 

 

Auf jeden Fall hat es allen beteiligten sehr gefallen und darum möchte ich mich bei allen, welche in irgendeiner Form mitgeholfen und mitgemacht haben, herzlich bedanken. Ich hoffe, dass ich bei ähnlichen Anlässen wieder dabei sein darf.

E.S.